Tumornachsorge

Nachsorge bei Brustkrebs: Wie geht es weiter?

Die Brustkrebs-Nachsorge dient dazu, frühzeitig ein Wiederauftreten der Krankheit zu erkennen und zu behandeln. Das Nachsorge-Schema orientiert sich dabei an den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Unsere Praxis nimmt am Disease-Management-Programm Brustkrebs (DMP Brustkrebs) teil und hat an der Einführung dieses Projektes aktiv mitgearbeitet.

Die Basis der Nachsorgeuntersuchungen ist ein strukturiertes Gespräch über Ihren aktuellen Gesundheitszustand, insbesondere auch über Beschwerden und mögliche Therapienebenwirkungen.

Darüber hinaus gehören folgende Untersuchungen zur Nachsorge:

  • Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen auf Veränderungen.
  • Mammographie der Brust: nach brusterhaltender Operation wird die betroffene Brust in den ersten zehn Jahren jährlich mammographisch untersucht.
  • Eine Ultraschalluntersuchung der Brust sollte ebenfalls jährlich erfolgen.

Treten Beschwerden auf, sollten sie sich auch unabhängig von festgelegten Terminen umgehend melden. Mögliche Gründe zwischen den regelmäßigen Untersuchungen können beispielsweise sein:

  • tast- oder sichtbare Veränderungen der Brust bzw. umgebenden Haut,
  • Luft- und Atemnot oder lang andauernder Husten,
  • Abgeschlagenheit oder Leistungsminderung und
  • Schmerzen in den Knochen, beispielsweise anhaltende Rückenschmerzen.
  • Unklare Bauchschmerzen.