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    • 03 JAN 15

    Mammasonographie (Ultraschall)

    2D-Mammasonographie (Ultraschall)

    Die Ultraschalluntersuchung ist neben der Mammographie die wichtigste bildgebende Untersuchung der Brust. Sie funktioniert, indem Schallwellen von den verschiedenen Gewebsstrukturen und -Schichten der Brust unterschiedlich stark reflektiert werden. Aus diesen Reflektionsmustern wird das charakteristische Ultraschallbild berechnet. Die Aussagekraft einer Ultraschalluntersuchung der Brust hängt sehr von der Qualität des Ultraschallgerätes und der Schallköpfe ab. Moderne Geräte haben speziell für die Brust konzipierte hochauflösende Schallköpfe. Mindestens genauso wichtig ist die technische und fachliche Erfahrung der Untersucher. Deshalb lässt sich die Mammasonographie nicht im gleichen Maß standardisieren wie die Mammographie (Röntgenaufnahme). Frau Dr. Schulze-Hagen hat jahrzehntelange Erfahrung in der Mammasonographie, hat besondere Qualifikationen erworben: DEGUM II für Mammasonographie seit 2011 der Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin und ist Ausbilderin für den Bereich der Mammasonographie.

    Die Mammasonographie eignet sich für eine ganze Reihe von Fragestellungen: Bildgebende Klärung von Tast- bzw. Herdbefunden der Brust und der umgebenden Lymphknoten. Hierzu zählen Zysten, gutartige und bösartige solide Herdbefunde, vergrößerte Lymphknoten. Dichtes Drüsengewebe und ein Alter unter 35 Jahren sind weitere wichtige Gründe für die Mammasonographie.


    Hochauflösender 2D Ultraschall eines 5 mm großen Mammakarzinoms

    3D Mammasonographie

    Durch die gleichzeitige sonographische Erfassung dreier räumlicher Ebenen lassen sich dreidimensionale Ultraschallbilder berechnen. Der strukturelle Aufbau des Drüsengewebes und seine Architektur kann so noch genauer beurteilt werden. Dabei werden verschiedene Schnittebenen und Perspektiven untersucht. Dies trägt dazu bei, die Entscheidung, ob ein Herd gutartig oder bösartig ist, zu verbessern. Auch die räumliche Ausdehnung eines Tumors lässt sich mit der 3D-Sonographie genauer ermessen.


    3D Ultraschallbilder eines 5 mm großen Mammakarzinoms

    Dopplersonographie

    Die (Farb-)Dopplersonographie zeigt die Verteilung von Blutgefäßen und die Intensität der Durchblutung. Weil bösartige Tumoren stärker durchblutet sind, fallen sie in der Dopplersonographie mehr auf.


    Dopplersonographie eines 5 mm großen Mammakarzinoms

    Elastographie

    Mit dem relativ neuen Ultraschall-Verfahren der Elastographie wird die Gewebshärte und Verformbarkeit (Elastizität, Konsistenz) von Herdbefunden im Vergleich zu ihrer Umgebung erfasst. Denn Tumorgewebe zeichnet sich oft dadurch aus, dass es härter als seine Umgebung ist. Die Unterschiede in der Elastizität werden farblich dargestellt. Die Elastographie ist eine wichtige Zusatzinformation.


    Parallele Darstellung des Tumors im 2D Ultraschall und in der Elastographie.