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    • 08 APR 13

    Empfängnisverhütung

    Zur Verhütung kann man heute zwischen verschiedenen Methoden wählen. Nicht für jede Frau oder jedes Mädchen sind alle Verhütungsmethoden gleich sinnvoll. Gerne beraten wir Sie umfassend, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und besprechen mit Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden. Erst dann entscheiden wir mit Ihnen gemeinsam, welche Verhütungsmethode für Sie die individuell günstigste ist.

    • Pille

      Am beliebtesten und mit am sichersten ist die „Pille“. Hier steht eine Fülle an Präparaten zur Verfügung, die jeweils unterschiedlich wirken und nach Ihren Bedürfnissen und Gegebenheiten ausgesucht werden sollten, z. B. bei unreiner Haut.

    • Minipille

      Die Minipille (Monophasisches Präparat) enthält nur ein Gestagen (Gelbkörperhormon), während die herkömmlichen Pillen neben dem Gestagen zusätzlich noch Östrogen enthalten (Kombinationspräparat). Die Minipille eignet sich für Frauen, die hormonell verhüten wollen, aber keine östrogenhaltigen Verhütungsmittel vertragen oder einnehmen sollen (z.B. Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko). Außerdem eignet sich die Minipille für stillende Mütter. Die Minipille wird ohne Unterbrechung durchgenommen. Meist sind Blutungen selten und schwach. Der Einnahmezeitpunkt sollte genau eingehalten werden.

    • Hormonspirale

      Die Hormonspirale ist ein kleines „T“ aus Teflon, einem flexiblen Kunststoff und wird in die Gebärmutter eingesetzt. Sie beinhaltet ein Hormondepot, das durchgehend geringste Mengen des Gelbkörperhormons Levonorgestrel in der Gebärmutter freisetzt und somit praktisch nur eine „lokale“ Wirkung entfaltet. Der natürliche Hormonzyklus des Eierstockes wird dadurch nicht unterbrochen. Die Hormonspirale ist insbesondere für Frauen geeignet, die langfristig – die Wirkung hält über 5 Jahre an- verhüten möchten und eignet sich besonders für stillende Frauen. Ihre Sicherheit ist noch höher als die der Pille.

    • Kupferspirale

      Die Kupferspirale ist genau wie die Hormonspirale ein kleines „T“ und wird ebsenso in die Gebärmutter eingesetzt. Sie enthält jedoch einen spiralenförmigen Kupferfaden, der kontinuierlich Kupferionen, die spermienschädigend wirken, abgibt. Ihre Sicherheit liegt zwischen Pille und Kondom. Mitunter verstärkt die Kupferspirale die Menstruationsblutung, d. h. sie eignet sich nicht für Frauen mit starker Monatsblutung. Wer langfristig verhüten will und hormonelle Methoden grundsätzlich vermeiden will, kommt oft gut mit der Kupferspirale zurecht.

    • Drei-Monats-Spritze

      Diese Spritze enthält ein Depot von Gestagen und muss etwa alle drei Monate in die Bauchhaut, den Oberarm oder das Gesäß gespritzt werden.

    • Hormon-Implantat

      Das Verhütungsstäbchen ist ein dünnes, etwa 2,5 cm langes Stäbchen, das auf der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingefügt wird. Es gibt kontinuierlich ein Gestagen (Gelbkörperhormon), das ebenso die die Dreimonatsspritze den Eisprung verhindert. Es kann 3 Jahre liegen bleiben und muß danach wieder entfernt oder gegen ein neues Stäbchen ausgetauscht werden. Es ist für Frauen und Jugendliche geeignet, die langfristig und ohne tägliche Tabletteneinnahme verhüten möchten.