Aktueller Stand der Mammadiagnostik in Deutschland

Auf Einladung referierte Frau Dr. Mechthild Schulze-Hagen im Inner Wheel Club  Mönchengladbach am 8. September 2020 zum Thema “Aktueller Stand der Mammadiagnostik in Deutschland” als ausgewiesene Expertin (DEGUM II).

Die Diagnostik von Erkrankungen der Brust, in erster Linie von Brustkrebs, hat inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht, vor allem bedingt durch das professionelle Mammographie-Screening, zu dem alle Frauen ohne Beschwerden im Alter von 50 und 69 Jahren im Zwei-Jahres-Takt eingeladen werden.

Darüber hinaus existiert inzwischen an Universitäten eine Spezialsprechstunde für Hochrisiko-Patientinnen mit familiärer Belastung, die eine mehr als 20 prozentige Wahrscheinlichkeit haben, im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken.Aktueller Stand der Mammadiagnostik – Dr. Mechthild Schulze-Hagen

Alle übrigen Frauen mit tastbarem Knoten der Brust erhalten eine Mammographie durch Radiologen bzw. Gynäkologen mit Zulassung zur Mammographie. Dies betrifft überwiegend die Altersklassen unter 50 Jahren und über 70 Jahren.

Entsprechend der Leitlinien ist die Mammographie die Standarduntersuchung der Brust.

Das Ultraschall stellt ein ergänzendes Verfahren bei dichtem Brustdrüsengewebe und bei Unklarheiten in der Mammographie dar.

Die MRT der Brust ist keine Standarduntersuchung und bleibt deshalb Einzel- bzw. Sonderfällen vorbehalten. Sie ist aber für das Hochrisikokollektiv (insbesondere junge Frauen) die wichtigste Methode, einen Tumor frühzeitig zu entdecken.

Den gesamten Vortrag können Sie hier einsehen: Aktueller Stand der Mammadiagnostik – Dr. Mechthild Schulze-Hagen